Jede zweite Verwalter-Police hat eine Lücke, die im Schadenfall richtig teuer wird.
Versicherung Hausverwalter: 13 Sparten, 8 Pflicht-Bausteine, dutzende Klauseln in den Versicherungsbedingungen. Wir prüfen Ihren Bestand strukturiert — und zeigen, wo Sie nachjustieren sollten.
Der Risiko-Check liefert eine erste Einschätzung in rund 3 Minuten pro Sparte. Die abschließende Prüfung erfolgt persönlich durch den Versicherungsmakler.
Erfahrungswert aus über 25 Jahren Versicherungsmaklerpraxis. Kein Anspruch auf statistische Allgemeingültigkeit.
Jan Pohl
Versicherungsmakler, Fachwirt für Finanzberatung (IHK), Experte Betriebshaftpflicht (IHK), IHK-Prüfer.
Was ist ein Versicherungsmakler?
Ein Versicherungsmakler arbeitet im Auftrag des Kunden, nicht für eine Versicherungsgesellschaft. Rechtlich gilt er als sogenannter Sachwalter seines Kunden (§ 59 Abs. 3 VVG). Das hat eine konkrete Folge: Wenn die Wahl der Police oder ihrer Bedingungen Sie später schlechter stellt, haftet der Makler — nicht der Versicherer.
Wir sind frei in der Auswahl der Versicherer und prüfen für jeden Bestand das passende Konzept. Vergütet werden wir in der Regel über die Courtage des gewählten Versicherers; bei Bedarf auch über Honorar.
Versicherungsmakler
Im Auftrag des Kunden tätig. Frei in der Versicherer-Wahl. Haftet für die fachgerechte Auswahl. Bewertet Deckung, Lücken und Bedingungen unabhängig.
Versicherungsvertreter
Im Auftrag einer (oder mehrerer) Versicherungsgesellschaft(en). Verkauft die Produkte des eigenen Hauses. Berät innerhalb dieses Portfolios.
Zwei Schutz-Welten — wir bauen für beide.
Verwalter haben zwei Versicherungs-Themen: den eigenen Betrieb mit seiner Haftung und seinen Daten — und die verwalteten Objekte mit Wohngebäude, Elementar und Eigentümer-Haftpflicht. Wir konzipieren beides.
Versicherungen für Verwalter und Makler
Pflichtversicherungen nach § 34c GewO, Cyber-Schutz für Treuhandkonten, persönliche Haftung der Geschäftsführung.
Versicherung Hausverwalter
Miet- und gewerbliche Verwaltung. Pflichtversicherung, Betriebs-Risiken, Cyber-Schutz für Treuhandkonten.
Alle Versicherungen für Hausverwalter →WEG-Verwalter
Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften. WEG-spezifische Haftung, Beschlüsse, Eigentümer-Streit.
Alle Versicherungen für WEG-Verwalter →Immobilienmakler
Vermittlung, Beratung, Objektzugang, Schlüssel-Risiken — Berufshaftpflicht und Cyber für Maklerbüros.
Alle Versicherungen für Makler →Objektversicherungen für die Immobilienwirtschaft
Gebäude, Elementar, Eigentümer-Haftung und Sonderrisiken — für jede WEG, jeden Mietbestand und jedes Wohnungsunternehmen.
Wohngebäude, Elementar & Eigentümer-Haftung
Der vollständige Schutz-Schirm rund um das verwaltete Objekt — von der Standard-Wohngebäudeversicherung bis zu Sonderrisiken wie Photovoltaik und Tiefgarage.
- Wohngebäudeversicherung
- Elementarschäden (Starkregen, Hochwasser, ZÜRS)
- Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht
- Glasversicherung
- Gewässerschaden-Haftpflicht
- Photovoltaik-Versicherung
- Wallbox & Tiefgarage
- Gebäudeversicherung nach Schaden
Wie professionelle Verwaltungen Gebäude versichern
Versicherungsschutz für verwaltete Objekte funktioniert anders als die Standard-Wohngebäudeversicherung für Eigenheime. Vier Modelle bestimmen den Markt — jedes mit eigenen Vor- und Nachteilen. Wir prüfen anbieter-unabhängig, welches Modell zu Ihrem Bestand passt.
Konzept 1
Rahmenverträge & Sammelpolicen
„Ein Vertrag, viele Objekte, eine Schadenstelle.“
Wann sinnvoll? Ab etwa 80–100 verwalteten Wohneinheiten, wenn der Bestand in Schadenfrequenz und Risiko-Profil halbwegs homogen ist.
Vorteile
- Mengenrabatt, typisch 5–10 % günstiger als Einzelpolicen
- Ein Ansprechpartner für alle Schadenfälle
- Vereinfachte Vertragsverwaltung
- Schadenausgleich über das Gesamtportfolio
Nachteile
- Bindung an einen Anbieter — Einzeloptimierung schwer
- Mengenrabatt ist kein Selbstläufer: einzelne Konkurrenz-Policen können günstiger sein
- Bestandsmindestgröße notwendig
- Wechsel später aufwendig
Konzept 2
Einheitenmodell statt Wert 1914
„1 Wohnung = 1 Einheit. Schluss mit Wertermittlungs-Streit.“
Wann sinnvoll? Für mittlere bis große Bestände mit überwiegend wohnwirtschaftlicher Nutzung — meist ab 250 Einheiten zugänglich.
Vorteile
- Keine Wertermittlung mit Wert 1914 oder Wohnflächenmodell
- Kein Risiko von Unter- oder Überversicherung
- Automatische Dynamisierung über die Baupreis-Entwicklung
- Garagen und Tiefgaragen meist beitragsfrei mitversichert
Nachteile
- Eingangsschwelle deutlich höher als beim Wohnflächen-Modell
- Bestand muss überwiegend wohnwirtschaftlich sein
- Bei stark unterschiedlichen Objekt-Werten manchmal nicht passend
- Nicht alle Spezial-Risiken sind im Stück-Tarif enthalten
Konzept 3 — heikel
Regiekosten — der Baustein mit Transparenzpflicht
„Aufwandsentschädigung für den Verwalter im Schadenfall — wenn sauber dokumentiert.“
Wann sinnvoll? Bei größerem Bestand mit nennenswerter Schadenfrequenz, wenn die Klausel im Verwaltervertrag transparent geregelt ist.
Vorteile
- Kompensiert echten Mehraufwand bei großen Schadenfällen
- Pauschal 3–5 % der Schadenssumme als Erstattung
- Verwalter ist motiviert, die Regulierung professionell zu betreiben
- Entlastet die WEG bei Eigen-Bearbeitung
Nachteile
- § 666 BGB: Auskunftspflicht gegenüber WEG zwingend
- Risiko des Interessenkonflikts bei der Versicherer-Auswahl
- Doppelvergütung verboten — Grundleistungen dürfen nicht erneut abgerechnet werden
- Nicht in allen Standard-Konzepten enthalten
Konzept 4
Geschäftsgebäude & gemischte Nutzung
„Wo Wohngebäude aufhört, beginnt Geschäftsgebäude.“
Wann sinnvoll? Bei jedem Objekt mit Gewerbeanteil — die Trennlinie liegt bei 50 % der Gesamtnutzfläche.
Vorteile
- Klare Tarif-Trennung bei 50 % Gewerbeanteil
- Risikoarmes Gewerbe (Büros, Praxen, Apotheken) bleibt im Wohngebäude-Konzept
- Eindeutige Zuordnung verhindert Deckungslücken
- Maßgeschneiderte Bedingungen für gewerbliche Eigenheiten möglich
Nachteile
- Nutzungsänderung im Bestand kann Konzept-Wechsel erzwingen
- Hochrisiko-Nutzungen (Recycling, Diskotheken, verarbeitendes Gewerbe) fallen komplett aus
- Geschäftsgebäude-Tarife detaillierter zu prüfen — keine Standardklauseln
- Höhere Beiträge als reine Wohngebäude-Tarife
Digitale Checks vor dem Beratungstermin
Starten Sie mit einer strukturierten Ersteinschätzung. So wird sichtbar, welche Punkte in Ihrer Police oder in Ihrem Bestand fachlich geprüft werden sollten.
✓ Grün: Angaben sprechen zunächst für vorhandenen Schutz. Details bleiben zu prüfen.
! Gelb: Einzelne Punkte können zu niedrig, veraltet oder nicht eindeutig geregelt sein.
⚠ Rot: Es gibt Hinweise auf Punkte, die fachlich zeitnah geprüft werden sollten.
Wo drückt es bei Ihnen gerade?
Zwei Klicks bis zur passenden Empfehlung — kostenlos und ohne Datenpreisgabe.
Beginnen Sie mit einer strukturierten Prüfung.
Der digitale Check ordnet Ihre Angaben vor. In der Online-Beratung werden Deckung, Ausschlüsse und offene Punkte fachlich bewertet.
Der Versicherungsmakler bewertet Deckung, Ausschlüsse und offene Punkte erst nach Sichtung Ihrer Unterlagen. Die Online-Werkzeuge dienen ausschließlich der Vorbereitung dieses Gesprächs.
